Sommerpause

Nach dem gefühlt endlosen Stechen des Ampfers, dem Rupfen der Quecke und dem Hegen und Pflegen des wunderschönen Stückchens Erde – immerhin ein halber Hektar – waren wir schon guter Dinge, den Kampf gegen den ungeliebten Bewuchs gewonnen zu haben. Im Juni und Juli, die relativ trocken waren, kam auch wirklich nicht viel Unkraut auf, aber dafür Freude bei uns. Somit gingen wir, ausgelaugt von den Anstrengungen des Jahres einige Wochen in die heißersehnte Sommerpause.

Die Überraschung war dann groß, als wir nach einige Wochen zurückkamen und eine recht grüne Blumenwiese vorfanden! Es hatte viel geregnet und die im Boden schlafenden Samen hatten ihre Chance genutzt.

Ehrlicherweise eigentlich ein schöner Anblick zu sehen, wie schnell die Natur sich offene Böden zurückerobert. Aber halt leider etwas gegen unseren Plan.

Unter dem Spielplatz wuchs ein einem breiten Streifen eine ganze Kolonie dieser Pflanze. Bei der Saatgutübertragung und unterhalb im großen Feld, gab es wesentlich weniger Bewuchs.

Im Hauptfeld breitete sich der Ampfer aufs Neue aus.

Auf dem östlichen Teil der Wiese lag viele Jahre lang der Erdaushub vom Straßenbau der Siedlung. Der Boden dort ist sehr verdichtet und offensichtlich ideal für diese Pflanze.

Im Hauptfeld gab es fleckenweise sehr dichten Bewuchs.

Der ursprüngliche Schotterweg zum Spielplatz ist nicht mehr zu erkennen – dem regelmäßigen Düngen sei’s gedankt.

Der linke Streifen entlang des Weges war völlig verwachsen, der rechte Streifen nur wenig. Rund um das Trockenbiotop war es wiederum recht grün.

Die Saatgutübertragung im Süden ist relativ verschont geblieben von Unkraut:

Der Bewuchs bei der Wildsträucherhecke hält sich in Grenzen – dort hatten wir in der Vergangenheit fleißig händisch gezupft.

Im südlichen Feld gab es in einer Ecke sehr starken Bewuchs, der Rest war relativ frei.

Auf der linke Seite des Hauptfeldes lag während der Bauphase lange Zeit der Erdaushub. Der Ampfer stand dort dicht an dicht, obwohl wir ihn ursprünglich schon überall ausgestochen hatten.

Und noch ein paar Nahaufnahmen.

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